Stromerzeugung
Stromerzeugung
Die überwiegende Mehrzahl der Gebäude besitzt einen einzelnen Hausanschluss zur Elektroenergieversorgung. Er wird vom Elektroenergieversorger bereitgestellt. Ein Sicherungskasten verhindert die Überlastung einzelner Bereiche des Gebäudes. Für Erfassung und Abrechnung der gelieferten Elektroenergie ist ein Stromzähler notwendig, der meist im Sicherungskasten integriert ist. Seit einigen Jahren gibt es immer mehr Anlagen, die die Elektroenergieversorgung des Objektes durch einen einzelnen Versorger unterstützen oder sogar die alleinige Versorgung übernehmen können.
Solche Anlagen werden meist parallel zum Hausanschluss betrieben, da sie nicht immer die ausreichende Bereitstellung von Elektroenergie im Gebäude bei einer gleichzeitigen effizienten Energienutzung sicherstellen können. KWK-Anlagen stellen sowohl Strom als auch Wärme kontinuierlich auf eine sehr effiziente und klimaschonende Weise unter Einsatz fossiler oder biogener Brennstoffe zur Verfügung. Photovoltaik- und Windenergieanlagen erzeugen Strom annähernd klimaneutral, stellen diesen aber diskontinuierlich bereit. Energie wird nur bei einer ausreichenden Verfügbarkeit der Energieträger Wind und Sonne erzeugt.
Die Einbindung dieser Anlagen in die Energieversorgung des Gebäudes bedingt in den meisten Fällen den Anschluss an das elektrische Netz des Energieversorgers. Üblicherweise wird der erzeugte Strom in das Netz eingespeist, um diesen vom Versorger vergütet zu bekommen. Dazu ist ein zweiter Stromzähler notwendig.


