Springe direkt zu: Hauptnavigation | Subnavigation | Inhaltsbereich | Suchfunktion

Mach mit. Bau nachhaltig. - Energieeffizientes Bauen in Sachsen

Boden, Kellerdecke/ Bodenplatte

Die Wärmeverluste über den Keller oder die Bodenplatte  können bis zu 15 Prozent betragen. Um diese Transmissionen zu verringern, sollte wie folgt gedämmt werden:

1. unbeheizte Keller

  • Dämmung der Kellerdecke (auf oder unter der Decke)
  • Wärmeabfluss aus den beheizten Wohnräumen wird reduziert

2. beheizte Keller

  • Dämmung des Bodens und der äußeren Kellerwände gegen das Erdreich
  • Dämmung der inneren Kellerwände gegen unbeheizte Kellerräume
  • Wärmeverluste sowie Fußkälte werden verringert

3. Bodenplatte

  • Dämmung des Bodens gegen das Erdreich
  • Wärmeverluste sowie Fußkälte werden verringert

Soll die Kellerdecke von unten gedämmt werden, bieten sich die einfach anzubringenden Dämmplatten an. Befinden sich jedoch viele Rohrleitungen an der Decke, empfiehlt sich eine abgehängte Decke und die Füllung der Hohlräume mit entsprechendem Dämmmaterial. Dazu eignen sich besonders Mineralwolle- oder Zelluloseflocken. Bei der Dämmung von oben müssen Sie auf eine raumseitige Dampfsperre sowie feuchtigkeitsunempfindliches Material achten, um Schimmelbildung vorzubeugen. Bei der Dämmung der Außenwände gegen das Erdreich werden besondere Dämmstoffe benötigt. Sie müssen dem Erddruck sowie der Bodenfeuchte widerstehen und dürfen nicht verrotten. Die sogenannte Perimeterdämmung erfüllt alle genannten Anforderungen. Sie verlangt, dass der Anschluss an die Dämmung der oberen Außenwand absolut dicht gestaltet wird. Ansonsten könnte Wasser eindringen oder es entstehen Wärmebrücken.


       Dämmung einer Kellerdecke
      © LfULG--Kellerdeckendämmung