Kompakte Bauweise
Das energetische Verhalten eines Gebäudes ist umso besser, je kompakter die Gebäudeform gestaltet ist. Das Verhältnis von wärmeübertragender Umfassungsfläche zu beheizbarem Innenraumvolumen sollte möglichst gering sein. Man drückt die Kompaktheit eines Gebäudes bauphysikalisch als Verhältnis zwischen Außenhülle (A) und Innenraumvolumen (V) aus, auch kurz genannt A/V-Verhältnis.
Mit zunehmender Größe eines Gebäudes steigt proportional der Anteil von nicht zu beheizenden Nebenflächen. Zur Bewertung des energetischen Verhaltens vor allem größerer Gebäude, erweist sich das Verhältnis zwischen Außenhülle und Hauptnutzfläche - A/HNF - als praktikabel.
Bewusst entscheiden!
Der unter den Bauherren so beliebte Bungalowstil - das Wohnen auf einer Ebene - stellt in puncto "energieoptimiertes Bauen" eine teure Luxusvariante dar.
Durch viele Vor- und Rücksprünge bzw. im Verhältnis zur Wohnfläche große Dach-, Wand- und Bodenflächen bietet diese Bauform erhebliche Angriffsflächen für das Entweichen der Wärme.
Dem kann nur mit erhöhtem Dämmstandard entgegengewirkt werden.


