Neubau
Es gibt viele Beweggründe für welche Gebäudeform, Bauweise oder Baustoffe sich der Bauherr entscheidet. Gebäude haben in der Regel Standzeiten mehr als 50 Jahren. Daher sollte neben der Schonung der Ressourcen auch die steigenden Energiepreise berücksichtigt werden und für nachfolgende Generationen Neubauten so energiesparend und nachhaltig wie möglich errichtet werden.
Ein Baukonzept, dass sich in den vergangenen Jahren immer mehr durchsetzen konnte ist z. B. das Passivhaus. Das Passivhaus bezeichnet einen Gebäudestandard, der zugleich energieeffizient, komfortabel, wirtschaftlich und umweltfreundlich ist. Aufgrund seiner guten Wärmedämmung und kontrollierten Lüftungsanlage erfordert er keine herkömmliche Heizung. Die Bezeichnung Passivhaus ist kein Markenname, sondern ein Baukonzept. Es ist für jeden Gebäudetyp geeignet und in einem vertretbaren Baukostenrahmen realisierbar.
Darüber hinaus gibt es weitere Ansätze wie z.B. mit großen Solaranlagen und saisonalen Speichern versucht wird, Gebäude ganzjährig zu temperieren. Aber auch diese Konzepte kommen nicht ohne effiziente Dämmmaßnahmen an der Gebäudehülle aus, da ein geringer Bedarf eher zu decken ist. Wärme die nicht erzeugt werden muss spart die meisten Kosten.
Unabhängig welcher Baustandard für den Neubau gewählt wird, zum Gelingen des Bauvorhabens sollen bereits in der Planung folgende Schritte beirücksichtigt werden:
- Bedarfsermittlung
- Entwurfsplanung
- Ausführungsplanung
Beispiel Passivhaus
Mehr als nur ein Baukonzept - sondern schon vielzählig Realität - ist das Passivhaus.
Dieser Baustandard zeichnet sich aus durch:
Energieeffizienz
Komfort
Wirtschaftlichkeit
Umweltfreundlichkeit


